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    Lesen und Lesen lassen am Tag des Buches

    April 24th, 2008

    Poetry Slam

    Da war er, der Tag des Buches. Und? Hat’s jemand bemerkt? Einige werden behaupten, dass da ein ganz anderer Tag war, der Tag des deutschen Bieres nämlich.
    Stimmt beides. Das Buch ist mittlerweile leider derartig insignifikant geworden, dass man ihm sogar seinen angestammten Tag streitig macht. Und überhaupt! Sind Bücher denn wirklich noch von größerem Interesse? Ich kenne eine nicht gerade kleine Menge von Menschen, die sich über Bücher nur dann Gedanken machen, wenn es um

    1. Sachbücher oder
    2. um eine unkomplizierte Geschenkfindung geht.

    Nichts desto weniger fegt gerade ein literarischer Boom über uns hinweg. Ich spreche von der neo-deutschen Wortschöpfung “Poetry Slam”.
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    Wurst-Warez

    April 21st, 2008

    Auch wenn es sicherlich schon viel zu viele Plattformen gibt, auf denen das Verhalten und die Essensqualität in Großküchen diskutiert wird, muss ich hier doch nochmal eine kleine Baustelle aufmachen.
    Ich wurde heute Zeuge eines Schmuggelskandals!
    Das Eintopfgericht in unserer Mensa hat die Eigenschaft, sehr undurchsichtig zu sein.
    Egal, sagen die Einen, sehr gut sagen die Anderen.
    Neben mir stand ein unrasierter Typ, mitte Zwanzig. Auf der Menübeschreibung steht ganz deutlich

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    Aus-Reederei

    April 21st, 2008

    Ich werde jetzt mal eine Liste mit unglaublichen Ausreden zusammen stellen. Diese Liste wird über die Jahre ergänzt. Der Gegenstand kann dabei ganz unterschiedlich sein. Aber eines werden sie alle gemeinsam haben:
    sie sind allesamt derart geschickt abgeschlossen, dass ihnen im ersten Moment nicht widersprochen wird.

    Die Liste (in order of appearance)

    • Schwimmengehen: “Du, ich hab gestern ganz vergessen dass ich da so ‘nen komischen Ausschlag habe und da würde ich doch lieber erst mal den Doktor drüber gucken lassen, ehe da Chlor dran kommt.”

    Ich hätte meine zwei Stunden gerne zurück

    April 20th, 2008

    Ich wurde gerade Zeuge eines Filmes, den ich lieber nicht gesehen hätte.
    Es handelt sich um ein österreichisches Machwerk aus dem Jahre ‘96 namens “Die Totale Therapie” mit Blixa Bargeld, dem Sänger der Einstürzenden Neubauten.
    Dieser Film ist ohne Umschweife wert, für den Schechtesten Film nominiert zu werden.
    Zwei Stunden Wahnsinn.
    Ich habe eine Theorie. Filme dieser Art neigen generell zu Überlänge. Ich vermute man hat sich den Schnitt und die Bearbeitung komplett gespart. Auf diese Art kann man sich auch das ganze DVD-Gedöns mit gelöschten Szenen und derlei Unrat auch gleich schenken.
    Gute Nacht.


    Mein neues Credo

    April 19th, 2008

    Von Zeit zu Zeit passieren komische Dinge. Aber über die Jahre hat man sich an ihr Auftreten gewöhnt und nimmt daran keinen Anstoß mehr. Dennoch ist es für viele Leute sehr speziell, dass sich mein Windows alle paar Monate verschiedene Krankheitssymptome ausweist und mit somit Aufmerksamkeit verordnet.
    So anstrengend das alles auch ist - man stöbert dabei in Daten herum, die man irgendwann einmal herunter lud. Warum man dies tat verschwand jedoch schon vor Langem aus dem Gesichtkreis.
    Dieses Bild ist eine solche Date [bitte deutsch aussprechen].
    Ich werde versuchen mir den Sinn des Bildes in den aktiven Sprachschatz zu legen.